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AGB

 

Präambel zu den AGB I. –III.

Die AGB der Akademie für Ganzheitliche Psychotherapie Leipzig untergliedern sich in drei spezifische Anwendungsbereiche:

I. AGB für die Teilnahme an:
offenen Fortbildungsseminaren der Leipziger Akademie für Ganzheitliche Psychotherapie (AGB I. – vgl. auf www.leipzigerakademie.de).
Hier kann sich entsprechend unseres Jahresprogramms jeder interessierte Kollege aus dem Gesundheits- und Sozialwesen anmelden.

II. AGB für die Teilnahme an:
offene wissenschaftliche Symposien (z.B. "Körperpotentiale"Reihe) der Leipziger Akademie für Ganzheitliche Psychotherapie (AGB II. – vgl. auf www.koerperpotenziale.de).
Hier können sich sowohl interessierte Kollegen als auch Teilnehmer aus interdisziplinären Fachbereichen (z.B. Hirnforscher, Biologen, Lehrer, Kindergärtnerinnen, Studenten u.v.a.) anmelden.

III. AGB für die Teilnahme an:
curricularen Fortbildungszyklen des Trauma-Institut-Leipzig (AGB III. – siehe unten), welches sich als organisatorische Institutsstruktur an der Leipziger Akademie für Ganzheitliche Psychotherapie befindet.
In diesen AGB ist die Teilnahme von zugelassenen Personen geregelt, die sich für das Curriculum zum
- Traumafachberater oder
- Traumapsychotherapeut
interessieren (Aufnahmeprozedur) und nach Ihrer Aufnahme ins curriculäre Fortbildungsprogramm des Traumainstituts an offenen oder geschlossenen zyklischen Fortbildungsseminaren teilnehmen.

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen III.
(Website: www.trauma-institut-leipzig.de)

für die Teilnahme an curricularen Fortbildungszyklen des Trauma-Institut-Leipzig als organisatorischer Struktur an der Leipziger Akademie für Ganzheitliche Psychotherapie
Stand: März 2012

1. Geltungsbereich der AGB III.

1.1. Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln das Vertragsverhältnis zwischen dem Teilnehmer an einem curricularen Fortbildungszyklus des Trauma-Institut-Leipzig als organisatorischer Struktur der Akademie für Ganzheitliche Psychotherapie (im Folgenden auch als Traumainstitut bezeichnet), Leipziger Str. 36a in 04178 Leipzig mit dem Traumainstitut.

1.2. Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Teilnehmers haben keine Gültigkeit.

2. Anmeldung, Teilnahmegebühr, Anmeldeschluss

2.1. Die Anmeldung zu einem curricularen Fortbildungszyklus des Traumainstitutes erfolgt durch einen schriftlichen Antrag des interessierten Teilnehmers, wobei die Antragsinhalte der website des Traumainstitutes (www.traumainstitutleipzig.de) zu entnehmen sind, dem Überweisen der erforderlichen Aufnahmegebühr sowie der erfolgreichen Durchführung eines Aufnahmegesprächs durch die Institutsleitung.

2.2. Sollte ein interessierter Teilnehmer im Rahmen des Aufnahmegesprächs die fachliche oder persönliche Mindesteignung nicht aufweisen, werden von Seiten der Traumainstitutsleitung individuelle Voraussetzungskriterien erläutert und Zeiträume zur Nachbesserung bestimmt.

2.3. Alle Anmeldeunterlagen sind wahrheitsgemäß zu verfassen. Mit der Anmeldung am Traumainstitut bekundet der interessierte Teilnehmer das alle Angaben und kopierten Bescheinigungen der Wahrheit entsprechen.

2.4. Im Rahmen der curriculären Fortbildungszyklen des Traumainstituts gibt es teilnehmeroffene und teilnehmergeschlossene Fortbildungsseminare.

2.5. Die Anmeldung zu den offenen Fortbildungsseminaren des Fortbildungscurriculums erfolgt über die Leipziger Akademie für Ganzheitliche Psychotherapie. Die genaue Anmeldeprozedur wird im Aufnahmegespräch des Traumainstituts jedem Fortbildungscurriculumteilnehmer erläutert und entspricht den Vorgaben in den AGB I. unter den Ziffern 2. (Anmeldung, Teilnahmegebühr, Anmeldeschluss) und 3. (Vertragsschluss, Auswahl der Teilnehmer).

2.6. Eine Besonderheit in der Anmeldung stellen die zentralen geschlossenen Methodikseminare des Fortbildungscurriculums des Trauma-Institut Leipzig dar. Die Kurse Methodik I bis VI sind eine geschlossene Gruppenfortbildung ausschließlich für bestätigte Teilnehmer der Fortbildungszyklen. Zur Wahrung der Selbsterfahrungsqualität der geschlossenen Gruppe können sich Curricular bestätigte Teilnehmer für die Methodikkurse I bis VI nur als Gesamtpaket anmelden. Die Teilnahmegebühr für die Methodikseminare kann als Gesamtsumme oder auch per Ratenzahlung jeweils vor jedem Methodikkurs beglichen werden. Als Einzahlungsfristen gelten die allgemeinen Regeln der Akademie für Ganzheitliche Psychotherapie (AGB I.). Auch diese Regeln werden im Aufnahmegespräch dem Fortbildungscurriculumsteilnehmer erläutert.

3. Vertragsschluss, Auswahl der Teilnehmer

3.1 Prozedur zur Aufnahme eines Teilnehmers in den Fortbildungszyklus zum Traumafachberater oder Traumapsychotherapeuten:
Nur wenn die vorstehenden Vorgaben zur Anmeldung und Bezahlung des Aufnahme- und Manualbetrages vollständig erfüllt sind, wird vom Traumainstitut das Angebot zur Annahme eines Teilnehmers zu einem Traumafortbildungszyklus angenommen. Mit der Annahme kommt der Vertrag zustande.

3.2.Prozedur zur Annahme eines Teilnehmers bei der Anmeldung zu einem beliebigen Fortbildungsseminar:
Nur wenn die vorstehenden Vorgaben zur Anmeldung und Bezahlung des Teilnahmebeitrags bei beliebigen Fortbildungsseminaren vollständig erfüllt sind, wird vom Traumainstitut das Angebot zur Annahme eines Teilnehmers zu einem Fortbildungsseminar angenommen. Mit der Annahme kommt der Vertrag zustande.

4. Teilnahmerabatte, Bearbeitungskosten

4.1. Den Teilnehmern von Seiten des Traumainstitutes evtl. gewährte Teilnahmerabatte sind für das Traumainstitut nur dann verbindlich, wenn der nach Berücksichtigung des Rabattes zu bezahlende Teilnahmebeitrag vollständig bis zu dem vom Traumainstitut vorgesehenen Rabattabschlusstag auf dem Konto des Traumainstitutes eingegangen ist.

4.2. Wird von dem Traumainstitut eine Fortbildungsseminaranmeldung zurückgewiesen, weil die Anmeldung nicht den Voraussetzungen für ein verbindliches Angebot entspricht (z.B. weil das Anmeldeformular nicht vollständig ausgefüllt wurde, oder der Teilnahmebetrag nicht vollständig überwiesen wurde), so kann mit entsprechender schriftlicher Begründung vom Traumainstitut dem sich Anmeldenden gegenüber eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 30,00 Euro in Rechnung gestellt. Diese ist sofort fällig und gegenüber dem Traumainstitut auszugleichen.

4.3. Sollte es durch die Zurückweisung einer Fortbildungsseminaranmeldung zu Zusatzkosten beim Traumainstitut kommen, die über die normale Verwaltung einer fehlerhaften Anmeldung hinausgehen, etwa durch zusätzliche Bankgebühren, notwendige Zusatzmaßnahmen des Traumainstitutes zur Bearbeitung der fehlerhaften Anmeldung etc., so hat der sich Anmeldende auch diese Kosten zu entrichten. Sie werden von Seiten des Traumainstitutes mit schriftlicher Begründung in Rechnung gestellt.

5. Leistungsumfang, Räumlichkeiten

5.1. Der Teilnahmebeitrag umfasst die Teilnahme an der gebuchten Veranstaltung bzw. an den gebuchten Veranstaltungen.

5.2. Übernachtungskosten sind in den Teilnahmegebühren nicht inbegriffen.

6. Fortbildungspunkte

6.1. Das Traumainstitut beantragt für alle Veranstaltungen Fortbildungspunkte bei der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer (OPK), soweit nicht Abweichendes vor der Veranstaltung den Teilnehmer mitgeteilt wird.

6.2. Sollte die OPK Fortbildungspunkte – gleich aus welchen Gründen – verweigern oder die vom Traumainstitut beantragte Punktzahl reduzieren, bestehen vonseiten der Teilnehmer keine Ansprüche gegenüber dem Traumainstitut, insbesondere keine Ansprüche auf Schadensersatz.

7. Absage von Veranstaltungen durch das Traumainstitut

7.1. Die Veranstaltung kann vom Traumainstitut abgesagt werden, wenn dafür ein Grund besteht.

7.2. Die Absage aufgrund zu geringer Teilnehmerzahl erfolgt gegenüber den Teilnehmern bis spätestens 10 Wochen vor der vorgesehenen Veranstaltung. Absagen erhalten nur die Personen, die sich zuvor ordnungsgemäß zur Veranstaltung angemeldet haben.

7.3. In allen anderen Fällen werden die Teilnehmer so rechtzeitig wie möglich über die Absage oder evtl. Änderungen informiert.

7.4. Sofern es ausnahmsweise zu einer Absage der Veranstaltung kommt, wird den Teilnehmern die bereits eingezahlte Teilnahmegebühr umgehend zurückerstattet. Darüber hinausgehende Ansprüche der Teilnehmer gegenüber dem Traumainstitut sind ausgeschlossen, außer in Fällen von vorsätzlichem oder grob fahrlässigen Verhaltens des Traumainstitutes.

8. Abmeldungen durch den Teilnehmer

8.1. Abmeldungen von der Veranstaltung sind durch die Teilnehmer möglich. Abmeldungen haben schriftlich zu erfolgen und werden mit dem Zugang beim Traumainstitut wirksam.

8.2. Bei einer Abmeldung bis 10 Wochen vor Veranstaltungsbeginn erhält der Teilnehmer den vollen Teilnahmebetrag abzgl. einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von 30,00 Euro zurück, bei einer Abmeldung in der Zeit danach bis 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn 50 % des Teilnahmebetrages abzgl. einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von 30,00 Euro.
Bitte beachten Sie, dass die geschlossenen Gruppenfortbildungsseminare Methodik I. bis VI. als Paketanmeldungen gelten (siehe dazu Ziffer 2.6.).

8.3. In der Zeit danach (d.h. für einen Zeitraum von weniger als 4 Wochen) erfolgt keine Rückerstattung mehr. Es besteht aber die Möglichkeit, einen geeigneten fachlichen Ersatzteilnehmer zu stellen, der an der Veranstaltung an Stelle des ursprünglich vorgesehenen Teilnehmers teilnehmen kann, wenn er vor Beginn der Veranstaltung als Ersatzteilnehmer das vollständig ausgefüllte Anmeldeformular an das Traumainstitut übermittelt hat und diese die Teilnahme als fachlich geeigneter Ersatzteilnehmer schriftlich bestätigt. Diese Regelung gilt nicht bei den geschlossenen Gruppenfortbildungsseminaren Methodik I bis VI des Traumainstitutscurriculums (siehe dazu Ziffer 2.6.).

8.4. In allen vorstehenden Fällen der Abmeldung nach den Abs. 8.2. und 8.3., also auch im Falle der Stellung eines geeigneten fachlichen Ersatzteilnehmers, ist gegenüber dem Traumainstitut eine pauschale Bearbeitungsgebühr in Höhe von 30,00 Euro zu entrichten. Diese ist sofort fällig und gegenüber dem Traumainstitut auszugleichen. Sie wird von einem zuvor eingezahlten Teilnahmebetrag abgezogen und insoweit einbehalten.

8.5. Sollte es durch die Abmeldung zu Zusatzkosten für das Traumainstitut kommen, die über die normale Verwaltung einer Abmeldung hinausgehen, etwa durch zusätzliche Bankgebühren, notwendige Zusatzmaßnahmen des Traumainstitutes zur Bearbeitung der Abmeldung etc., so hat der Teilnehmer auch diese Kosten zu entrichten. Sie werden von Seiten des Traumainstitutes mit schriftlicher Begründung in Rechnung gestellt. Sie werden von einem zuvor eingezahlten Teilnahmebetrag abgezogen und insoweit einbehalten.

9. Teilnahme

9.1. Die Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt auf eigenes Risiko.

9.2. Das Traumainstitut haftet nicht für Schäden, die den Teilnehmern im Rahmen der Teilnahme an der Veranstaltung entstehen, es sein denn, diese resultieren aus vorsätzlichem oder grob fahrlässiges Verhalten des Traumainstituts. Insbesondere erfolgt eine Haftung nach dieser Maßgabe nicht für Schäden, die durch Seminarinhalte oder durch andere Teilnehmer verursacht werden.

9.3. Jeder Teilnehmer bekundet mit seiner Teilnahme, dass er seinen Gesundheitszustand, insbesondere in psychischer Hinsicht, kritisch überprüft hat und sich der Teilnahme an der Veranstaltung gewachsen sieht.

10. Schweigepflicht

10.1. Jeder Teilnehmer ist für die Einhaltung der ihm persönlich obliegenden ärztlichen, therapeutischen oder heilberuflichen Schweigepflicht gegenüber allen Fortbildungsteilnehmern selbst verantwortlich und wird im Rahmen der Teilnahme an der Veranstaltung Sorge dafür tragen, dass es insoweit nicht zu Verstößen kommt.

10.2. Dasselbe gilt für die Einhaltung der ärztlichen, therapeutischen oder heilberuflichen Schweigepflicht im Rahmen etwaiger Klienten-/Patientenfallbeispielen per Supervision, DVD/VHS-Beispiel oder Life-Klienten/-Patienten.

10.3. Die Teilnehmer erklären mit ihrer Teilnahme, dass Ihnen die insoweit bestehenden rechtlichen Vorgaben bekannt sind, sie diese vollumfänglich beachten und im Falle evtl. Verstöße die sich daraus ergebenden Folgen selbst zu verantworten haben. Das Traumainstitut haftet insoweit nicht.

11. Ausschluss von der Veranstaltung

Das Traumainstitut behält sich vor, Teilnehmer, die die Veranstaltung nachhaltig stören, von der Teilnahme an der Veranstaltung auszuschließen. Eine Rückerstattung der Teilnahmegebühr erfolgt in diesem Falle nicht.

12. Kündigung

12.1. Fortbildungsverträge können sowohl vonseiten des Fortbildungsteilnehmers als auch vonseiten des Traumainstituts jederzeit mit einer nachvollziehbaren Begründung gekündigt werden.

12.2 Eine Kündigung des curricularen Fortbildungsvertrages durch das Traumainstitut kann z.B. deshalb erfolgen, weil grobe Selbsterfahrungsmängel von Seiten des Fortbildungsteilnehmers die fachliche Teilnahme am fortschreitenden Fortbildungsgegenstand spürbar belasten. Hierzu werden die betreffenden Fortbildungsteilnehmer von den Fortbildungsleitern zuvor durch klärende Gespräche auf etwaige Missstände hingewiesen und geeignete Maßnahmen zum Beheben dieser Mängel erläutert. Eine Kündigung kann weiterhin z.B. dann erfolgen, wenn im Rahmen der Fortbildungslernaufgaben erkennbar wird, dass der Fortbildungsteilnehmer keine hinreichenden Anstrengungen unternimmt, die angebotene Methodik inhaltlich hinsichtlich der geforderten Klientelpraxis schrittweise motiviert zur Anwendung zu bringen und sich trotz klärender Gespräche mit den Fortbildungsleitern keine Besserung einstellt.

12.3. Die Kündigung bedarf der Schriftform und wird mit ihrem Zugang wirksam.

12.4. Im Falle der Kündigung eines Fortbildungsvertrages bzgl. des geschlossenen Gruppenfortbildungszyklus der Methodikseminare I bis VI durch den Teilnehmer werden zuvor von ihm im Hinblick auf die Methodikseminare I bis VI entrichtete Zahlungen nicht zurückerstattet. Bei allen anderen offenen Fortbildungsseminaren ohne geschlossene Gruppenstruktur gelten die allgemeinen Regelungen, die im Aufnahmegespräch erläutert werden.

12.5. Im Falle der Kündigung des Fortbildungsvertrages durch das Traumainstitut, wird den Teilnehmern die bereits eingezahlte Teilnahmegebühr umgehend entsprechend den im Aufnahmegespräch erläuterten Rückerstattungsbedingungen des Traumainstituts zurückerstattet, soweit sie sich auf in der Zukunft liegende, noch nicht absolvierte Teile des Fortbildungsganges bezieht.