Termine

Offene Veranstaltungen

08.06.2024

Dr. Heide Rogers (Wien, Österreich)

Fallbeispiele körperorientierter Einzeltherapie bei Psychotraumapatient:innen nach einem WIENER MODELL
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Offener Workshop im Rahmen des TIL-TAG 2024


Teil 1 – WS Rogers:

Was ist ertragbar und was nicht? (90 min) 

Fallbeispiel einer körperorientierten Trauma- und Bewegungstherapie


Wie kann Psychotherapie, die Körper und Geist integriert, eine effektive Hilfestellung für immigrierte Frauen und Männer mit schweren psychischen Problemen sein? Ich stelle die bewegungstherapeutische Einzelarbeit mit Migrant:innen vor, die zu Beginn der Arbeit mit Symptomen einer komplexer posttraumatischer Belastungsstörung, sowie Depression, und Ängsten präsentierten. Im Lauf der Einzeltherapie haben sich ihr Körperbewusstsein, Selbstvertrauen und ihre Zuversicht verbessert, was sich positiv auf ihre Gesundheit und ihre Familienbeziehungen ausgewirkt hat. Interventionen, die dazu beitragen Symptome von Trauma, Depression und Angst zu lindern, werden identifiziert und evaluiert. Die methodische Basis sind Bewegungsanalysen nach Laban und Kerstenberg, also bewegungstheoretische Ansätze, die von empirischer Evidenz und psychodynamischer Theorie geprägt sind. Prinzipien der Übertragung und Gegenübertragung werden angewandt, um die Kommunikation und die Beziehung zwischen Patienten und Therapeut zu verstehen.


Teil 2 – WS Rogers:

Ambulante Face2Face, Online und Outdoor Traumatherapie (90 min) 

Zuerst werden die Unterschiede zwischen ambulanter Psychotherapie, die persönlich (Face2face), Online und Outdoor stattfindet, beleuchtet. Die Erfordernisse, Möglichkeiten und Grenzen von Therapie, die mehrere Settings einschließt, werden vorgestellt. Obwohl sich die Integration neuer Medien und die Verknüpfung der verschiedenen Settings gerade während der Covid-19 Pandemie als notwendig und vorteilhaft zeigte, gibt es innerhalb der Berufsgruppe und auch seitens von Patient:innen Befürworter:innen und Skeptiker:innen gegenüber dem Nutzen der Online und Outdoor Therapie. Die Flexibilität in der Settings Wahl ermöglicht oft den Aufbau und Erhalt einer soliden therapeutischen Beziehung, sowie eine kontinuierliche Fortsetzung der Therapie. Ich stelle Fallbeispiele einer integrativen, körperorientierten Traumatherapie mit Jugendlichen und Erwachsenen vor. Säulen des Prozesses sind die therapeutische Beziehung, der Fokus auf Hilfreiches, Grundlagen der Selbstfürsorge und Methoden zur Steigerung der Resilienz. Techniken zur Selbstberuhigung, Affektregulation, Ressourcenaktivierung, und zur Unterbrechung von Dynamiken werden vorgestellt.


Dr. Heide Rogers, MA 

Psychotherapeutin (Konzentrative Bewegungstherapie, Tanz- und Bewegungstherapie, Systemische Strukturaufstellungen, Familienberaterin), Klinische Supervisorin. Tätig in eigener Praxis in Wien und in London. Einzeltherapie für Hemayat (Betreuungszentrum für Folter- und Kriegsüberlebende, Wien), Lehrtätigkeit zum Thema Trauma für diverse Fortbildungseinrichtungen.

Kontakt: therapy@hmrogers.com


Zeit: 

13:00 - 14:30 Uhr - Teil 1

Pause 30 min.

15:00 - 16:30 Uhr - Teil 2

16:30 - 17:00 Uhr  - Zusammenfassende Diskussion

Ende

Preis: 50,00 € (Anmeldung bis 01.06.2024)

Fortbildungspunkte - OPK
5 Punkte

20.09.2024 - 21.09.2024

DP Irina Vogt und Dr. Ralf Vogt (Leipzig)

Therapiemodell SPIM 30 zur Behandlung komplextraumatisierter / dissoziativer Störungen Schnupper- und Einführungskurs
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Das o. g. Grundkursseminar ist ein informatives Übersichtsseminar zur Arbeit mit mittel- und schwertraumatisierten Menschen; es kann als Schnupperkurs für Teilnehmer genutzt werden, welche sich eventuell für den Fortbildungszyklus Traumafachberater oder Psychotraumatherapeut am                
Trauma-Institut-Leipzig interessieren.
Es werden sowohl analytische Erklärungsansätze zu Opfer-Täter-Ketten infolge häuslicher, sexueller und organisierter Gewalt vorgestellt und interaktionsorientierte Methoden zur effektiven psychophysischen Stabilisierung als auch zur Bearbeitung von bspw. Traumaflashbacks und
-intrusionen erläutert. Das komplexe Vorgehen berücksichtigt internationale Standards (ISSTD, ESTD) und ist für Kollegen der AP, TP, VT und KJP gut nutzbar. Einzelne Settings können als Lehrfilm-DVD angesehen werden – andere Settings werden gemeinsam freiwillig ausprobiert.

Preis: 350,00 € (Anmeldung bis 05.09.2024)
Frühbucherpreis: 300,00 € bis 28.06.2024

Fortbildungspunkte - OPK
16 Punkte

29.11.2024 - 30.11.2024

DP Irina Vogt und Dr. Ralf Vogt

Aufbaukurs zum SPIM 30
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  1. Selbsterfahrung als Bearbeitung eigener Themen (Nutzen von wichtigen SPIM 30-Settings in der Gruppe)
  2. Training zum SPIM 30-Gruppentherapeut (Zusatzzertifikatsinteresse in der Zukunft)
  3. Training zum SPIM 30-Trainer für Traumafachpädagogik, Traumafachberatung und Traumapsychotherapie (Zusatzzertifikatsinteresse in der Zukunft)
  4. Supervidierte Fachvorträge halten (Vorausabsprache notwendig)
  5. Supervision von Fallbeispielen in denen die Selbsterfahrung im Mittelpunkt steht
Preis: 350,00 € (Anmeldung bis 15.11.2024)
Frühbucherpreis: 300,00 € bis 30.08.2024

Fortbildungspunkte - OPK
16 Punkte

Geschlossene Veranstaltungen

08.06.2024

TIL-Tag 2024 - Teil I

Vorträge der TIL-Absolventen
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Teilnahme für alle ehemaligen und aktiven Mitglieder des Trauma-Institut-Leipzig


Einlass ab 9.00 Uhr

9.25 Kurze Eröffnung des TIL-Seminars durch Dr. Ralf Vogt


9.30 – 10.10 Uhr B.A. Soz.arb./päd. Kornelia Nake 

Mehr Erfolg in der Sozialen Arbeit durch die Kombination mit Methoden der Traumafachberatung aus dem SPIM-30-Konzept

Fallbeispiele aus der Familienhilfe & der Rehabilitation 

In einem Fallbeispiel soll die Arbeit mit einer komplex traumatisierten Mutter aufgrund massiver häuslicher Gewalt dargestellt werden. Die ebenfalls schwer traumatisierten Kinder haben Introjekte ihres Vaters und häuslichen Gewalttäters introjizieren müssen. Dadurch entstand eine schwere Beziehungsdynamik geprägt von Triggern, negativen Übertragungen und introjektgesteuerten Impulshandlungen in Form von körperlicher und psychischer Gewalt der Mutter gegenüber ihren Kindern. Durch die Methodik des SPIM-30-Konzeptes mit Traumapsychoedukation, Triggeranalyse zur Reizdistanzierung, Traumalandkarte, Stabilisierungsübungen, Anteilekonzept usw. konnten nachhaltige Verbesserungen des Kindeswohls und der Erziehungskompetenz erreicht werden.

Der Vortrag gibt einen Einblick in die traumazentrierte Sozialarbeit und zeigt auf, dass die Traumafachberatung in vielen verschiedenen Praxisfeldern erfolgreich mit Klient:innen eingesetzt werden kann.

Vita: Traumafachberaterin/Traumfachpädagogin i.A. (TIL) und Sozialarbeiterin/ Sozialpädagogin (B.A.). Sie hat Berufserfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Komplex-traumatisierung und DIS sowie in der Anwendung traumazentrierter Methoden nach dem SPIM-30-Konzept in verschiedenen Bereichen - Familienhilfe, ambulanter psychiatrischer Bereich, Soziotherapie und Traumafachberatung. Darüber hinaus vermittelt sie Traumawissen und die Anwendung traumasensibler Methoden in Seminaren.


10 Minuten Pause

  

10.20 – 10.50 Uhr B.A. Soz.arb./päd. Stefanie Levine

„Und wer bewacht die Wächter?“ Juvenal

Ob Familienrichter, Sozialarbeiterinnen, Gutachter, Psychiaterinnen oder Lehrer, das Kinder- und Jugendhilfesystem ist ein interdisziplinäres Geflecht unserer Gesellschaft, um Wohl und Würde von Schutzbefohlenen zu sichern. Der Boden der Tatsachen scheint jedoch ein anderer; geebnet von Unterlassung, Verleumdung, Verrat und Täterschutz Einzelner in machtvollen Wächterpositionen. Eine Radix aus Ignoranz, Schuldzuweisungen gegenüber Kindern, Besitzansprüchen an Kindern von Eltern, beschämender erzieherischer Maßnahmen etc.

Dieser Vortrag soll Ursachen von, bzw. Folgen wie der Weitergabe von Traumatisierungen und Gewaltintrojekten durch, institutionelle Kindeswohlgefährdung offenlegen. Im Sinne des SPIM 30-Konzeptes forciert er fachübergreifende Zusammenarbeit sowie kritische Fragestellungen an Fachbereiche, um das Übel bei der Wurzel zu packen und beschriebenen Täter-Opfer-Ver(r)Kettungen entgegenzuwirken. Lassen Sie uns Diskutieren wie faule Erde mit gesunden Nährstoffen angereichert werden kann, neue Wurzeln schlagen, damit Kinder aufblühen.

Vita: Traumafachberaterin/Traumfachpädagogin i.A. (TIL) und Sozialarbeiterin/ Sozialpädagogin (B.A.). Sie engagiert sich als Vorstandsvorsitzende im Psychotraumazentrum Leipzig e.V. www.psychotraumazentrum-leipzig.de und arbeitet seit 2009 im Sozialhilfesystem Leipzigs, mit Menschen, die aufgrund, oft hoch traumatisierender Erlebnisse an den Rand ihrer Existenz bzw. der Gesellschaft getrieben sind.


20 Minuten Pause – Kaffeepause (10.50 – 11.10 Uhr)

 

11.10 – 11.50 Uhr Dipl.-Psych. Thomas Haudel 

Traumatäter und Opfer im Bereich der Massenmedien 

Ursachen, Folgen, Interventionen

Der Referent wird nach einem kurzen Abriss der Mediengeschichte die Wechselwirkung zwischen einem Medium, seinem Schöpfer und den Rezipienten grafisch darstellen. Dabei wird auf die von Vogt entwickelte Theorie der Täter- und Opferbindungsstile Bezug genommen. Im weiteren Verlauf des Vortrages gibt es eine kurze Zusammenfassung der Medienwirksamkeitsforschung bezüglich Gewalt in Filmen und PC-Spielen. Die Nutzung von Mediengewalt für kommerzielle und politische Zwecke wird im nächsten Abschnitt erläutert. Zum Abschluss geht es um motivationale Aspekte der missbräuchlichen Mediennutzung bis hin zur Sucht und Interventionsmöglichkeiten am Beispiel von betroffenen Patienten.

Vita: Psychologischer Psychotherapeut. Ausbildungen in Tiefenpsychologisch-fundierter Psychotherapie, Biodynamischer Psychotherapie und Traumapsychotherapie, seit 1994 Psychotherapeut in freier Praxis für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Berlin Prenzlauer Berg und seit 2003 in der Erziehungs- und Familienberatungsstelle Friedrichshain/Kreuzberg.


11.50 Uhr Ende

Im Anschluss ab 13.00 Uhr folgt der Workshop mit Frau Dr. Heide Rogers (Wien, Österreich) - Die Anmeldung hierzu erfolgt separat!

Preis: 5,00 € (Anmeldung bis 01.06.2024)

Fortbildungspunkte - OPK
3 Punkte

30.08.2024 - 31.08.2024

DP Irina Vogt und Dr. Ralf Vogt (Leipzig)

Methodikseminar IV (Täterbindung/Täterintrojekte/Täterübertragung)
Preis: 350,00 € (Anmeldung bis 16.08.2024)
Frühbucherpreis: 300,00 € bis 07.06.2024
Nur für geschlossene
Ausbildungsgruppe

Fortbildungspunkte - OPK
16 Punkte

Kurs 9

08.11.2024 - 09.11.2024

DP Irina Vogt und Dr. Ralf Vogt (Leipzig)

Methodikseminar V (Expositionsseminar I)
Preis: 350,00 € (Anmeldung bis 25.10.2024)
Frühbucherpreis: 300,00 € bis 09.08.2024
Nur für geschlossene
Ausbildungsgruppe

Fortbildungspunkte - OPK
16 Punkte

Kurs 9

31.01.2025 - 01.02.2025

DP Irina Vogt und Dr. Ralf Vogt (Leipzig)

Methodikseminar VI (Expositionsseminar II)
Preis: 350,00 € (Anmeldung bis 17.01.2025)
Frühbucherpreis: 300,00 € bis 08.11.2024
Nur für geschlossene
Ausbildungsgruppe

Fortbildungspunkte - OPK
16 Punkte

Kurs 9

02.05.2025 - 03.05.2025

DP Irina Vogt und Dr. Ralf Vogt (Leipzig)

Methodikseminar VII (Anteileseminar)
Preis: 350,00 € (Anmeldung bis 18.04.2025)
Frühbucherpreis: 300,00 € bis 07.02.2025
Nur für geschlossene
Ausbildungsgruppe

Fortbildungspunkte - OPK
16 Punkte

Kurs 9

29.08.2025 - 30.08.2025

DP Irina Vogt und Dr. Ralf Vogt (Leipzig)

Methodikseminar VIII (DIS-Spezialseminar)
Preis: 350,00 € (Anmeldung bis 15.08.2025)
Frühbucherpreis: 300,00 € bis 06.06.2025
Nur für geschlossene
Ausbildungsgruppe

Fortbildungspunkte - OPK
16 Punkte

Kurs 9

07.11.2025 - 08.11.2025

DP Irina Vogt und Dr. Ralf Vogt (Leipzig)

Methodikseminar IX (Integrationsseminar)
Preis: 350,00 € (Anmeldung bis 24.10.2025)
Frühbucherpreis: 300,00 € bis 15.08.2025
Nur für geschlossene
Ausbildungsgruppe

Fortbildungspunkte - OPK
16 Punkte

Kurs 9

16.01.2026 - 17.01.2026

DP Irina Vogt und Dr. Ralf Vogt (Leipzig)

Supervisionsseminar oder Sonderseminar mit Gastdozenten aus der Psychotraumatologie
Preis: 350,00 € (Anmeldung bis 02.01.2026)
Frühbucherpreis: 300,00 € bis 24.10.2025
Nur für geschlossene
Ausbildungsgruppe

Fortbildungspunkte - OPK
16 Punkte

Kurs 9

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